Staatliche reformpädagogische Schule „Lobdeburgschule“

Unter der Lobdeburg 4
Sanierung und Erweiterung

Bestandsgebäude Bestandsgebäude (Bild: Alexander Burzik)

Umbau einer Typenschule

Die Planungsaufgabe bestand darin, den in den 1970er Jahren errichteten Typenschulbau so zu sanieren, umzugestalten und zu erweitern, dass hier 800 Schüler aus Grund-, Regel- und Gymnasialstufen optimale Lernbedingungen vorfinden, die dem reformpädagogischen Ansatz gerecht werden. Außerdem war es wichtig, die städtebauliche Anbindung an das Wohngebiet zu verbessern.

Neubau, Hofansicht Neubau, Hofansicht (Bild: Alexander Burzik)

Bestand und Neubau

Das bestehende Schulgebäude wurde grundlegend saniert und um verschiedene Räume erweitert. Der Hauptzugang zum gesamten Schulgelände erfolgt nun über das Foyer des am Drackendorfer Weg errichteten Neubaus. Hinter dessen klar gegliederter und zum Hof hin geöffneter Fassade befinden sich die Mensa, ein Schülercafé, eine Bibliothek, Computer-, Kunst- und Musikräume.

Neubau, Bestandsgebäude Neubau, Bestandsgebäude (Bild: Alexander Burzik)

Außenanlagen

Durch den Neubau erhält der gesamte Schulkomplex den Charakter eines in sich geschlossenen Campus mit einem zentralen Hofbereich. Die neu gestalteten Außenanlagen lassen sich für die verschiedensten Zwecke nutzen. Einerseits wird dabei darauf geachtet, das Umfeld möglichst naturnah zu belassen, andererseits wird den Bedürfnissen der unterschiedlichen Altersgruppen Rechnung getragen.

Foyer Neubau Foyer Neubau (Bild: Alexander Burzik)

Bauablauf

Die Bauarbeiten begannen im Februar 2008. Im Oktober konnte Richtfest gefeiert werden. Danach folgte der Innenausbau, der im Juli 2009 beendet wurde. Die Schüler und Lehrer, die während der Bauarbeiten ein Ausweichquartier in einem benachbarten Schulgebäude gefunden hatten, konnten dann das neue Schuljahr nach den Sommerferien 2009 in ihrem alten „neuen“ Domizil beginnen.

Projektbeteiligte

Die Konzeption, Projektentwicklung und Projektsteuerung erfolgte durch KIJ. Zuständige Projektleiterin war Sabine Haufe. Das Bauvorhaben wurde mit Eigenmitteln von KIJ finanziert. Planung und Bauleitung lagen in den Händen der nitschke + donath architekten GmbH aus Weimar. Weitere Planungsbüros: Ingenieurbüro Autotec GmbH Jena (Elektrotechnik), air-consult GbR, Jena (Heizung/Lüftung/Sanitär), Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Werner Schröder, Jena (Statik), BEB Jena Consult GmbH, Jena (Baugrundgutachten)