Schulstandort Jena Lobeda West

Karl-Marx- Allee 11, 07747 Jena
Umbau und Sanierung eines Schulkomplexes

Blick Festplatz auf die Schule Blick Festplatz auf die Schule (Bild: Michael Miltzow)

Ein Schulstandort mit vielen Beteiligten

Die Herausforderung bestand in der Vielzahl der zukünftigen Nutzer des Schulkomplexes. So mussten die Anforderungen der Staatlichen Grundschule „Saaletalschule“, des Staatlichen Förderzentrums "Janisschule“ und der Freien Integrativen Ganztagsgesamtschule Jena bei der Planung zum Umbau der Typenschule berücksichtigt werden.

Eingangsbereiche Eingangsbereiche (Bild: Michael Miltzow)

Neue Raumeindrücke

Neben der Energetischen Gesamtsanierung konnte durch bauliche Eingriffe eine Aufwertung im Raumgefüge der Schule erreicht werden. So verbesserte sich die innere Organisation mit dem Anbau von neuen Erschließungsgängen. Veränderte Wandanordnungen in den Fluren ermöglichten größere Unterrichtsräume, differenzierte Raumgrößen und variierende Raumeindrücke in den Fluren.

Neues Treppenhaus Neues Treppenhaus (Bild: Michael Miltzow)

Bestand und Zutat

Das sanierte Bauwerk ist geprägt vom notwendigen Umgang mit dem Bestand wie dem Aufzug, den Freianlagen und den 2 Fassadenwandbildern von Kurt Opitz aus Elsterberg von 1969. Neu eingefügte Räume und die sanierten Oberflächen ergänzen und geben dem Haus seine zeitgemäße Architektursprache. Hierzu zählen 2 neue ovalförmige Treppenhäuser und ein Mehrzweck- und Speiseraum mit Essenausgabe.

Ansicht Karl-Marx-Allee Ansicht Karl-Marx-Allee (Bild: Michael Miltzow)

Bauablauf

Die Bauarbeiten begannen im Februar 2009. Der Unterricht der Grundschule „Saaletal“ fand während der Bauphase in der Karl-Marx-Allee 7 statt, während die Schüler des Förderzentrum „Janisschule“ und der Freie Integrative Ganztagsgesamtschule Jena am Standort in der Emil-Wölk-Straße 11 unterrichtet wurden. Die Herbst-Schulferien 2010 brachten dann für alle den lang ersehnten Einzug.

Projektbeteiligte

Die Konzeption, Projektentwicklung und Projektsteuerung erfolgte durch KIJ. Zuständige Projektleiterin war Doris Kohl. Die Beschaffung der Ausstattung wurde durch Annette Schmeil vom Bildungsservice der Stadt Jena koordiniert. Die Finanzierung erfolgte durch Eigenmittel von KIJ und durch Fördermittel aus dem Investitionspakt 2009 zur energetischen Erneuerung der sozialen Infrastruktur in den Kommunen Thüringens (Zuwendung ca. 1,3 Mio €). Die Finanzierung der Ausstattung der staatlichen Schulen erfolgt durch Eigenmittel der Stadt Jena. Planung und Bauleitung lagen in den Händen von gildehaus.reich architekten BDA aus Weimar. Weitere Planungsbüros: Ingenieurbüro Schröder, Jena (Tragwerksplanung | Schallschutz | Brandschutzplanung), HKL Ingenieurgesellschaft mbH, Erfurt (Heizung/Lüftung/Sanitär), R & S Ingenieure GmbH, Jena (Elektroplanung), Roos Grün Planung, Weimar (Freianlagenplanung), BIWA - Beratende Ingenieure für Wärmeschutz und Akustik, Gera-Kleinaga (Akustik), BEB Jena Consult GmbH, Jena (Baugrund), TÜV SÜD Life Service GmbH, Jena (SiGeKo)