16.09.2011 - Bürger für Eichplatz Jury gesucht, Bewerbungsfrist endet

Noch wenige Tage können sich Bürgerinnen und Bürger der Stadt Jena auf einen Platz in der Eichplatz-Jury bewerben.

Bürger gesucht

Am Dienstag, den 20. September 2011 endet der vierwöchige Bewerbungszeitraum. In einem Wettbewerb treffen die Ideen und Konzepte der Interessenten für die Bebauung des Eichplatzes auf eine Jury, die aus fünf Fachjuroren, drei Vertretern des Stadtrates sowie aus drei Bürgerinnen und Bürgern besteht. Die Jury beurteilt die Entwürfe der Wettbewerbsteilnehmer nach städtebaulichen, architektonischen und ökologischen Kriterien. Die Entwürfe müssen außerdem den Bedürfnissen der Jenaer Bürgerinnen und Bürger entsprechen. Die Bürgervertreter sind vollwertige Mitglieder der Jury und tragen mit ihrem Votum direkt zum zukünftigen Erscheinungsbild des Eichplatzes bei. Die Jury wird in zwei Sitzungen über die eingereichten Vorschläge beraten. Die Ergebnisse werden in die Entscheidung zur Bebauung einfließen. Um die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger einzubringen, sind drei Plätze für sie in der Jury reserviert. Interessierten können sich um einen Platz in der Jury bewerben, dazu müssen sie ein Formular ausfüllen und dieses an den Eigenbetrieb Kommunale Immobilien Jena (KIJ) senden. Das Formular steht auf der Internetseite www.eichplatz.jena.de zum Herunterladen bereit und ist bei KIJ in der Paradiesstraße 6 erhältlich. Die Jury wird voraussichtlich am 13. Dezember 2011 und am 21. Februar 2012 tagen. Um unter den eingehenden Bewerbungen Chancengleichheit zu wahren, wird am 26. September 2011 per Losverfahren entschieden. Zugelassen sind alle Einwohner der Stadt, die das aktive Wahlrecht besitzen. Ausgeschlossen sind Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Interessenten, die sich an der Ausschreibung zur Bebauung beworben haben. Mehr Informationen unter www.eichplatz.jena.de

Schüler Buntes Programm zur Einweihung (Bild: Gunnar Poschmann)

Neubau schafft bessere Unterrichtsbedingungen und ist Umweltfreundlicher

Mit dem Neubau tritt eine vielfache Verbesserung der früheren Situation ein. Die neue Halle wird nicht nur größer und Moderner eingerichtet sein, sie ist auch außerordentlich umweltfreundlich. Die zukünftige Energieersparnis im Vergleich mit der alten Sporthalle liegt bei 60%. Erreicht wird dieses Ziel durch einen Mix aus intelligent eingesetzten Energiesparmaßnahmen. So kommen neben einer Solaranlage für die Warmwassergewinnung auch die viertgrößte Fotovoltaikanlage auf das Dach der Halle, mit deren aus Sonnenlicht gewonnener Energie können 20 Haushalte ihren Strombedarf decken.

Projektleiter Freut sich über sein Werk, Wolfgang Winkler, Projektleiter bei KIJ (Bild: Gunnar Poschmann)

Zusätzlicher Gymnastikraum

Ein zusätzlicher angebauter Gymnastikraum erweitert die Möglichkeiten der neuen Sporthalle, der Raum kann sowohl für sportliche Aktivitäten genutzt werden und bietet auch beste Bedingungen als Vorbereitungsraum für die Aufführungen der Lobdeburgschule.