Verwaltungsgebäude "Anger 26"

Am Anger 26
Sanierung und Umnutzung

Blick vom Anger Blick vom Anger (Bild: Michael Miltzow)

Hintergründe zur Umnutzung

Auf Grund rückläufiger Schülerzahlen in Jena wurde mit dem Schulnetzplan beschlossen, den Schulstandort des Staatlichen Gymnasiums „Am Anger“ im Jahr 2006 aufzugeben und die Schüler künftig in der „Ostschule“ unterzubringen. Nach dem Umbau verweisen Außenraffstores und die Stahltüren mit Glasausschnitten auf die neue Funktion.

Gebäudefront Gebäudefront (Bild: Michael Miltzow)

Neuer Verwaltungsstandort

Die unmittelbare Nähe der ehemaligen Schulimmobilie zum Verwaltungsstandort „Am Anger“ (siehe auch „Anger 15“) bot sich die Nutzung durch die Stadtverwaltung an. Dadurch wird der Verwaltungs- standort erweitert und bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine Reihe von kommunalen Ansprechpartnern auf kurzen Wegen.

Sgraffitto und Treppenhaus Sgraffitto und Treppenhaus (Bild: Michael Miltzow)

Sanierung "außen"

Bei dem L-förmigen Gebäude, welches als Kulturdenkmal eingestuft wurde, handelt es sich um einen viergeschossigen Mauerwerksbau aus den 50er Jahren. Heutige Ergänzungen in der Gebäudehülle, die für den Betrieb eines modernen Verwaltungsgebäudes notwendig sind, wurden behutsam und mit Augenmerk auf die vorhandene Bausubstanz eingefügt. Sichtbar wird das in aufgerabeiteten Details, wie dem Sgraffitto und den Werksteinmaterialien im Treppenhaus.

Treppenhaus Treppenhaus (Bild: Michael Miltzow)

Sanierung "innen"

Bei den Umbaumaßnahmen wurden u.a. das Dach und die Fassade instandgesetzt. Auch eine Teilung der Klassenräume zu Büroraumstrukturen musste vorgenommen werden. Die ehem. Turnhalle wurde als zweigeschossiges Archiv umgebaut und in der Aula wurden Büros eingerichtet. Durch den Einbau eines Aufzuges ist das Gebäude barrierefrei zugänglich. Zur Realisierung brauchte man von Herbst 2006 bis Ende 2007.