Bürogebäude „Platanenhaus“

Unterlauengasse
denkmalgerechte Sanierung

Straßensichten Straßensichten (Bild: Michael Miltzow)

Historie

Das Gebäude liegt an der östlichen Grenze des mittelalterlichen Stadtkerns und im Verlauf der ehemaligen Stadtmauer. Die Platane (Laubbaum) im Garten gibt dem Objekt den markanten Namen. Das Haus wurde im Jahr 1605 erbaut. Es wurde überwiegend als Wohnhaus genutzt. Neben der hier unverfälscht erhalten gebliebenen Jenaer Hausbauweise finden sich viele originale Bauteile, wie z. B. die Stuckdecke im Erdgeschoss.

Innenraum Innenraum (Bild: Michael Miltzow)

Denkmalpflege

Alle Baumaterialien und Eingriffe waren mit den Bauwerksanforderungen und den Ansprüchen der Denkmalpflege in Einklang zu bringen. Lehm und Holz spielten dabei ebenso eine entscheidende Rolle wie besonders wertvolle Bauteile und Räume. So konnte unter anderem die Bohlenstube im 1. OG entsprechend Ihrer Wertigkeit wieder hergestellt werten.

Büroräume Büroräume (Bild: Michael Miltzow)

Sanierung und Nutzung

Alle Arbeiten konnten von Herbst 2004 bis Frühjahr 2005 ausgeführt werden. Ab Anfang Mai 2005 wurde das Gebäude an seine Nutzer übergeben. In einem der ältesten Gebäude von Jena stehen nun Bürostrukturen mit moderner Technik auf rund 370 m² Nettogrundfläche in 4 Etagen zur Verfügung. Mit 500.000,- EUR Städtebaufördermittel übernahm der Freistaat Thüringen einen Teil der Finanzierung.