Staatliche Grundschule "Südschule"

Döbereinerstr. 20
Umfassende Sanierung und Errichtung eines Anbaus

Blick von Osten auf den Neubau Blick von Osten auf den Neubau (Bild: Michael Miltzow)

Fertigstellung

Nach elfmonatiger Bauzeit konnte im März 2008 das Gebäude von den Schulkindern und Lehrern wieder Besitz genommen werden. Die feierliche Einweihung fand am 14.04.2008 statt. Das in den 1950er Jahren errichtete Schulgebäude wurde einer umfassenden Gesamtsanierung unterzogen und entspricht nun allen schulischen Anforderungen und baulichen Standards.

saniertes Treppenhaus und "Halle" saniertes Treppenhaus und "Halle" (Bild: Michael Miltzow)

Raumerlebnis und Flächengewinn

Durch die Anfügung eines Neubaus konnte ein erheblicher Raumgewinn für die Schule erreicht werden. Der Anbau ist über eine zweigeschossige Halle mit dem Altbau verbunden, dessen Außenwand arkadenartig geöffnet wurde. Auch im Innenraum setzt sich der neue Baukörper deutlich ab. Die bauliche Fuge wird durch die Oberlichter und die seitliche Verglasung betont. Über Stege ist das Obergeschoss an den Altbau angebunden.

Giebel des Altbaus Giebel des Altbaus (Bild: Michael Miltzow)

Raumstruktur im Bestandsgebäude

Der östlich gelegene Schulhof wurde im Rahmen der Maßnahme abgesenkt. Damit wurde das Keller- zum Erdgeschoss mit direktem Bezug zum Außenraum. Durch die zusätzlichen Flächen im Anbau konnten im Bestand sechs neue Differenzierungsräume, eine Bibliothek, ein erweiterter Speisesaal und ein vergrößerter Werkbereich geschaffen werden.

Blick in einen Klasenraum Blick in einen Klasenraum (Bild: Michael Miltzow)

Raumgewinn im Neubau

Hier befindet sich im Erdgeschoss neben zwei Horträumen ein Mehrzweckraum für größere Veranstaltungen. Alle Räume haben durch die Absenkung des Hofes einen direkten ebenerdigen Ausgang ins Freie. Im Obergeschoss befinden sich ein Kunst- und Musikraum, die Räume der Schulleitung und das Lehrerzimmer.

Eröffnungsfeier am 14.04.2008 Eröffnungsfeier am 14.04.2008 (Bild: KIJ, Werrmann-Nerlich)

Energetische Optimierung / Außenanlagen

Mit der kompakten Anbindung des Anbaus an den Bestand wurde die Außenwandfläche minimiert und somit der Energieverbrauch optimiert. Der Flächenverlust in den Außenanlagen konnte durch eine komplette Neugestaltung mit thematisch angelegten Spielinseln und einen neuen Schulgarten kompensiert werden.

Projektbeteiligte

Konzept, Projektentwicklung und Projektsteuerung erfolgten durch den Eigenbetrieb KIJ. Projektleiterin ist Frau Haufe. Die Bauüberwachung lag in den Händen von walther voigt architektinnen aus Jena. Das Projekt wurde ausschließlich durch Eigenmittel von KIJ finanziert. Weitere am Projekt beteiligte Planungsbüros: Ingenieurbüro Gerhardt, Jena (Statik), Planungsbüro Rau, Weimar (Außenanlagen), Ingenieurbüro Lenich, Stadtroda (Elektrotechnik), Ingenieurplanung Haustechnik Klawonn – Selzer GbR, Weimar (Haustechnik), TÜV Life Service GmbH, Jena (SiGeKo), Gebäudeplanung Steffi Peißker, Jena (Brandschutz), BBS Ingenieurbüro, Weimar (Wärmschutz/Akustik), BEB Jena Consult GmbH (Baugrundgutachten), Kirchmeier & Brück PlanungsGmbH, Weimar (Entwurf), hks Hestermann Rommel ARCHITEKTEN GESAMTPLANER GmbH&Co. KG Erfurt (Entwurf/Ausführungsplanung).