Staatliche Berufsbildende Schule Gesundheit und Soziales

Rudolph-Breitscheid-Straße 56-58
Sanierung im Thüringer Typenschul-Programm

Haupteingang Haupteingang (Bild: Michael Miltzow)

Umbau einer Regelschule

Im Neubaugebiet Jena-Lobeda wurde die vormalige 5. Regelschule „J. W. Döbereiner“ im Rahmen des Thüringer Typenschul-Programms für die zukünftige Nutzung durch die Staatliche Berufsbildende Schule für Gesundheit und Soziales umgebaut. Grundlage für den Entwurf war ein Raumprogramm in Form einer Grundriss-Musterbelegung. Alle Flächen konnten im viergeschossigen Gebäude untergebracht werden.

Außenansicht mit Aula Außenansicht mit Aula (Bild: Michael Miltzow)

Eingangshalle und Stege

Die Aula mit dazugehörenden Nebenflächen wurde in einem eingeschossigen Neubau eingeordnet. Der bisherige Verbinder wurde abgebrochen und die interne Erschließung durch einen Neubau der Verbindungsflure verbessert. Diese reichen entlang der Nordseite über alle vier Geschosse und sind in angemessener Breite angelegt.

Eingangshalle Eingangshalle (Bild: Michael Miltzow)

Erschließung und Konstruktion

Die unbefriedigende seitliche Erschließungssituation wurde ersetzt durch eine neue Haupterschließung, welche nun direkt von der Rudolf-Breitscheid-Straße in eine neue Halle mit zentraler Treppe und offenen Verbindungsbrücken führt. Das Erdgeschoss mit Hallenfoyer und Aula wurde durch Anhebung der Außenflächen auf das Höhenniveau des Foyers behindertengerecht erschlossen.

Aula Aula (Bild: Michael Miltzow)

Neue Aula

Die Aula kann neben der Pausenversorgung auch für größere schulische und außerschulische Veranstaltungen genutzt werden. Die Halle wurde als Verbundkonstruktion, die anderen Neubauteile wurden in Stahlbeton- und Mauerwerkskonstruktion errichtet. Neben den Alu-Glasfassaden wurden die Außenflächen als hinterlüftete Vorhangfassaden und wärmegedämmte Putzfassaden ausgeführt.

Gymnastikraum Gymnastikraum (Bild: Michael Miltzow)

Projektbeteiligte Planer und Firmen

Projektsteuerung und Finanzierung erfolgte durch den Eigenbetrieb KIJ. Projektleiter war Herr Raab. Die Planung und Bauleitung erfolgte durch Trzebowski Schiffel Architekten aus Jena, die Planung des Tragwerkes durch IB Bauen Dr. Schmidt&Partner. Durch das Büro Holgar Ehrensberger wurden die Außenanlagen geplant.