Ernst-Abbe-Stadion

Rasenheizung, Tribünenerweiterung und Videoüberwachung erforderlich für Bundesligalizenz

Blick auf das Ernst-Abbe-Stadion

Ernst-Abbe-Stadion

Das Fußball- und Leichtathletikstadion im "Ernst-Abbe-Sportfeld" ist die renommierteste Sportanlage in Jena. Nach zweijähriger Bauzeit wurde sie am 24. August 1924 mit dem Spiel 1. SV Jena - VfL Halle 96 (1:1) eingeweiht. Am 15. Jahrestag der Einweihung (1939) wurde die Sportstätte nach dem Physiker und Sozialreformer Ernst Abbe benannt.

Ernst-Abbe-Sportfeld

Ernst-Abbe-Sportfeld

Das Stadion gehört mit weiteren acht Fußball- und Volleyballplätzen sowie einer Wurfanlage zum sog. Ernst-Abbe-Sportfeld. Der heutige Eigentümer der gesamten Anlage ist die Stadt Jena. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das ebenso bekannte Oberauenareal mit weiteren acht Fußballfeldern, einem Fußballgarten sowie einer Bogenschießanlage.

Haupttribüne

Heimstätte des FC Carl Zeiss Jena

Das Ernst-Abbe-Stadion ist die Heimstätte des FC Carl Zeiss Jena. 2006 hatte es noch eine Zuschauerkapazität von rund 12.000 Plätzen, davon waren ca. 6.600 Sitzplätze. Die alte Holztribüne aus dem Jahr 1924 (420 Zuschauer) wurde in den 90er Jahren abgerissen und durch eine moderne Tribüne ersetzt, die 4.020 überdachte Sitzplätze bietet.

Rasenheizung Rasenheizung

Lizenzerteilung

Für die Spielsaison 2007/08 erhielt der FC Carl Zeiss Jena Auflagen der DFL, um in der 2. Bundesliga spielen zu dürfen. Unter anderem mussten deshalb eine Rasenheizung und eine Videoüberwachungs- anlage installiert werden. Weiterhin wurde das Spielfeld auf die vorgeschriebene DFL-Normgröße (105m Länge, 68m Breite) vergrößert. Auch wurde eine moderne Rasenberegnung eingebaut.

mobile Gegentribüne

Gegentribüne

Die Zuschauerkapazität wurde durch den Bau einer neuen Gegentribüne dauerhaft auf 15.000 Plätze erhöht. Hierfür wurde als Übergangslösung, zu Beginn der Saison 2007/08, zunächst eine mobile Stahlrohrtribüne hinter der bestehenden Gegengeraden errichtet.

Bauzeit, Bauleitung

Die Bauzeit erstreckte sich über den Zeitraum vom     02. Juli 2007 bis zum 18. August 2007.                     Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 1 Mio Euro. Die Bauleitung hatte Frau Karin Fleischer, Kommunale Immobilien Jena. Die ausführende Firma war "Strabag Dortmund".