Lobdeburgruine: Sanierung und Erweiterung Außenanlagen
- Projektumfang
- Nach der Sanierung des Palas 2019 erfolgte im Jahr 2025 die Umfeldgestaltung der Lobdeburgruine. Alle Ebenen des felsigen und stark hangigen Geländes sind nun frei zugänglich und lassen die Bauzaun-Befriedung in Vergessenheit geraten. Das überaus geschichtsträchtige Areal, das einstmals für Thüringen von großer Bedeutung war, wird den Besuchern anschaulich dargeboten. Dafür installierte man an wichtigen Stellen Informationstafeln. Die neu errichtete Durchwegung geschah mittels verschiedener Treppenanlagen und Austrittsplattformen. Außen herum, quasi perifierend zur Burganlage, sind die Wege und Treppen erneuert und für eine verbesserte Begehbarkeit hergerichtet worden. Das besucherfreundliche Angebot wird durch das Aufstellen einer Bank und einer Sitzgruppe ergänzt. Die verbliebenen und ruinösen Mauerwerksbestände sanierten Fachfirmen unter archäologischer Betreuung mit sorgsamen Anpassungen, wo es für nötig erachtet wurde. Anpflanzungen kamen in bescheidener Weise hinzu. Beispielsweise steht nun ein solitärer Baum, eine Eiche, zur Zierde am östlichen Eingang. Höhepunkt für die Besichtigung ist die Besucherplattform auf dem sogenannten Zisternenturm, zu der man über eine versteckt liegenden Schrägrampe gelangt. Von hier bietet sich ein fantastischer Blick über das Saaletal und lässt nachspüren, warum die Herren der Lobdeburg im 12. Jahrhundert ihren Sitz hier verortet hatten.
- Finanzierung
- Für das Projekt wurden 540.000 € aus eigenen Mitteln investiert.
- Zeitraum
- Von Februar 2025 bis Januar 2026 erfolgten die Sanierungsarbeiten.
Planungsbüros
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Architekt |
Ausführende Firmen
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Landschaftsbauarbeiten |
Natursteinarbeiten DENKMALPLAN Gesellschaft für Bauwerksanierung mbH August-Bebel-Str. 28 99998 Körner |
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